Heike Sommer

Heike Sommer

geb. Peters
* 22.08.1965
† 30.10.2022 in Emsdetten
Erstellt von Uwe Sommer
Angelegt am 12.11.2022
317 Besuche

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Gedenkkerze

Berthold & Mieke Tumbrink

Entzündet am 24.11.2022 um 11:09 Uhr

„Alles was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt, und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.“ (Maxim Gorki)

Beisetzung

23.11.2022 um 18:57 Uhr von Uwe
Foto Beisetzung für Heike Sommer

Heikes Trauerrede

23.11.2022 um 18:53 Uhr von Uwe


Abschied von Heike Sommer am 11. November 2022 © Johannes Bergmann

Dieser Abschied fällt nicht schwer, denn es gibt ja
ein Wiedersehen.
Aber wenn es der letzte Abschied ist? Wie heute der
von Heike Sommer?
Niemand will doch diesen Abschied. Denn es gibt
ja kein Wiedersehen, kein nächstes Mal in dieser
Welt.
Einen solchen Abschied kann man nicht üben.


Lieber Uwe,
liebe Neele, lieber Dennis und lieber Marian,
liebe Waltraud, lieber Alfons und liebe Hannelore,
liebe Geschwister, Schwägerinnen und Schwäger
(Hans, Frank, Doris, Stefan und Monika),
liebe Nichten und Neffen (Niklas, Helge und
Judith),
lieber Uwe,
liebe Freundinnen, Freunde und Weggefährten
(Marion, Paul, Evelyn und Thomas)
liebe Leni,
liebe Heike!
Ich darf Sie von Herzen und voller Mitgefühl hier in
der so liebevoll geschmückten Aussegnungshalle


auf dem Friedhof an der Nordwalder Strasse in
Emsdetten begrüßen.
Es gibt Momente im Leben, da steht die Welt für
einen Augenblick still, und wenn sie sich dann
weiterdreht, ist nichts mehr so, wie es vorher war.
Genau das haben Sie vor einigen Tagen erlebt.
Heikes Tod macht fassungslos und heute, an
diesem schweren Tag, müssen Sie Abschied
nehmen von einem geliebten Menschen.
Heike war doch erst 57 Jahre alt und hatte mit
Ihnen, lieber Uwe und mit Ihrer Familie noch Pläne,
Wünsche und Hoffnungen.
Plötzlich ist alles nur noch Staub im Wind.


Sie werden sich in den letzten Tagen voller
Verzweiflung gefragt haben:
Warum?
Warum so früh?
Wir brauchen Dich doch noch!
Fragen über Fragen – und niemand ist da, der Ihnen
darauf eine Antwort gibt.
Wie gerne möchten Sie Heike festhalten und
wissen doch, dass Sie es nicht können,
Wenn die liebevolle Ehefrau, die Mutter, Tochter,
Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin, Tante
und jahrzehntelange Freundin viel zu früh stirbt,
gehört dies mit zu den schmerzlichsten und
traurigsten Erfahrungen im Leben.


Mit Heike geht ein Stück Ihrer Zukunft und zugleich
auch ein Stück Ihrer eigenen Geschichte.
Dieser Abschied ist wie ein Stich ins Herz und Sie
durchleben in diesen Tagen eine Achterbahnfahrt
der Gefühle aus Trauer, Schmerz, Sehnsucht und
Liebe.
Trauer ist Sehnsucht. Sehnsucht nach Heikes
Nähe, ihrer Wärme, der Fürsorge, ihrer Stimme,
einem Lächeln, einer Umarmung, nach Zärtlichkeit
und nach ihrer Liebe.
Trauer ist Schmerz, es fühlt sich an wie Heimweh -
nicht nach einem Ort, sondern nach dem geliebten
Menschen, der nun fehlt.


Wie hält man das aus?
Weil wir lieben und weil wir geliebt werden. Ohne
Liebe könnten wir nicht trauern.
Die Tränen, die Sie in diese Traurigkeit hinein
weinen, sind gut und sie sind wichtig. Sie sagen,
dass Sie im Moment mehr fühlen, als Ihr Herz
ertragen kann.
Es sind aber auch Tränen der Dankbarkeit und der
Freude, dass Sie das große Glück hatten, an der
Seite einer tollen Frau gewesen zu sein.
Sie alle sind auf dieser Welt mit Heike Wege
gegangen, einige sogar den ganzen Lebensweg.


Die Erinnerungen an Ihre gemeinsame Zeit mit allen
Höhen und Tiefen des Lebens sind ein wertvoller
Schatz. Schwere Zeiten schweißen zusammen und
schaffen Vertrauen.
Die guten Zeiten geben Kraft und die Erinnerung
daran zaubert ein Lächeln oder sogar ein Lachen in
Ihre Gesichter.
Und davon gibt es in Ihrer Familie sehr viel, denn
Lachen gehört bei Ihnen genauso zum Leben wie
ein treuer Hund oder eine gute Tasse Kaffee am
Morgen.
„Vor dem ersten Kaffee Klappe halten“. Ist das
nicht schön? Noch nicht ganz wach von einem
solchen Spruch am Kühlschrank begrüßt zu


werden, macht den Start in den Tag sofort viel
leichter.
Humor ist mehr als nur eine Grundhaltung. Sie ist
eine Lebenseinstellung. Er bringt uns zum Lachen
und zum Weinen, er kann trösten und uns durch die
Zeit der Trauer hindurch helfen.
Lachen ist Balsam für die Seele, ganz besonders in
der Trauer und als wir kürzlich zusammen saßen,
wurde viel gelacht und es hieß: „Weißt Du
noch....?
„...wenn Heike mit einem neuen Paar Schuhe nach
Hause kam und ich dann sagte: „Die Schuhe hast
Du doch schon?“.
„Ja, aber nicht in dieser Farbe.


Sommer gestorben. Sie durfte nur 57 Jahre alt
werden.
Erst vor kurzem haben Sie zusammen Marians 30.
Geburtstag gefeiert – da ist dieses Bild von ihr
entstanden.
Und jetzt ist alles anders. Freud und Leid liegen im
Leben oftmals dicht beieinander.
Jetzt steht hier ihre Urne, umrahmt von
wunderschönen Blumen. Lilien, ihre Lieblingsblume
und rosafarbene Rosen. Rosa mochte sie gerne.
Rosen sage heute zum Abschied: Heike, danke für
Alles. Wir lieben Dich. Für immer.
Heike war die Zentrale Ihrer Familie. Bei ihr liefen
alle Fäden zusammen und von einem Moment auf


den anderen sind diese Fäden, ist dieses Netz, das
Heike gespannt und das der Familie Schutz und
Halt gegeben hat, durchtrennt.
Zuhause fehlt jetzt jemand, der immer da war. So
vieles erinnert noch an sie. Möbel, der rote Teppich,
die Magnete mit den witzigen Sprüchen, Familien-
und Urlaubsbilder, Kleidung, ihre Schuhsammlung,
das Poesiealbum aus ihrer Kindheit und vielleicht
hängt da auch noch der Geruch ihres Parfums in der
Luft.
Doch Heike kommt nicht mehr zur Tür herein, ihre
Stimme ist verstummt. Nie mehr werden Sie sich in
die Augen sehen können, einander die Hände
halten, miteinander telefonieren, geweckt und an
Geburtstage erinnert und nie mehr neue Städte


erkunden. Auch Leni wartet vergeblich auf einen
Spaziergang mit ihr.
Es fehlt der Duft von leckerem Essen, bei dem es
sich so anfühlt, als würde sie gleich mit einer
Käsesuppe um die Ecke kommen. Es fehlt ihre
Nähe, ihre Wärme und es fehlt der zweite Atem.
Vielleicht nehmen Sie jetzt Altbekanntes, oftmals
Übersehenes jetzt viel bewusster wahr.
Manchmal steigt Ihnen ein ganz bestimmter Geruch
in die Nase und es fühlt es sich so an, als würde sie
in jedem Moment um die Ecke biegen.
Ihr Lieblingspullover fällt aus dem Kleiderschrank
oder die Hundeleine, die an viele gemeinsame
Spaziergänge erinnert. Jeder Gegenstand hat seine


ganz eigene Geschichte und auch dann denken Sie
vielleicht:
„...wir beiden auf dem Standesamt. 1985 in
Münster. Unser erstes Mal. Nur Heikes Papa
wusste Bescheid und war gekommen – und er hat
dicht gehalten“.
„...wir alle zusammen an Weihnachten. Was war
das immer schön. Heike hat es alles immer mit viel
Liebe geschmückt und uns umsorgt. Das war wie
ein Winterwunderland“.
„...Neuseeland. Eine tolle Reise. Ich hatte da
beruflich zu tun und Heike ist ganz spontan
mitgefahren“.


„...und was ist das? Heikes Poesiealbum. „Liebe
Heike. Glücklich ist, wer nie verlor, im Kampf
des Lebens den Humor“. Zur Erinnerung an
Deine Cousine Marion, 3. Mai 1979“.
Jeder von Ihnen hat liebevolle Erinnerungen, die
Sie nicht mehr mit Heike teilen können und traurig
machen.
Uwe, Sie beide waren ein tolles Team. Heike war
die Frau Ihres Lebens, und das sogar zweimal. 25
Jahre sind Sie Hand in Hand durch dick und dünn
gegangen und Sie hätten sich so sehr noch viele
Jahre mehr miteinander gewünscht.
Waltraud, Sie vermissen Ihre Tochter, der Sie das
Leben und eine glückliche und unbeschwerte


Kindheit und ein gutes Rüstzeug für ihr Leben
geschenkt haben.
Neele, Dennis und Marian, Sie trauern um Ihre
Mutter. Sie hat Ihnen dreien das Leben geschenkt.
Ohne sie gäbe es Sie nicht. Sie hat Sie ernährt,
gehalten, beschützt, für Sie gesorgt, mit Ihnen
gestritten und gelacht und vor allem eines – Sie hat
Sie alle bedingungslos geliebt.
Hans und Frank, Sie waren immer eng und herzlich
mit Ihrer Schwester verbunden. Ihre gemeinsame
unbeschwerte Kindheit in Ostrhauderfehn kann
Ihnen niemand nehmen. Sie hatten viele Freiheiten,
aber es gab zwei Ausnahmen: Feste Zeiten für das
Mittagessen und Abendbrot. Das, was Sie damals
in Ihrer Familie gelebt haben, hat Heike geprägt.
Vertrauen, Freiheit, Familie und der Wunsch, dass


es allen gut geht. Hans, Ihnen wird der
morgendliche Capuccino mit Heike jetzt sehr
fehlen.
Alfons und Hannelore trauern um ihre
Schwiegertochter, die für Sie wie eine eigene
Tochter war.
Doris, Stefan und Monika vermissen ihre
Schwägerin, mit der Sie viele schöne Stunden im
Kreise der Familie verbinden. Heikes
Gastfreundschaft und ihre Kochkünste, mit denen
Sie ihre Gäste so oft beschenkt hat, bleiben
unvergessen.
Uwe (Lamla), Sie haben mit Heike zwei
wunderbaren Kindern das Leben geschenkt und


blieben auch nach Ihrer Trennung freundschaftlich
miteinander verbunden.
Niklas, Helge und Judith denken an schöne
Momente mit Ihrer Tante und Marion und Paul, Sie
haben immer ein sehr enges Verhältnis zu Ihrer
Cousine gepflegt. Viele Erinnerungen an die schöne
Zeit mit Heike bleiben.
Evelyn und Thomas trauern um eine beste
Freundin. Evelyn, Sie kannten die Kinder von klein
auf an und waren für sie wie eine zweite Mutter. Sie
sind viel mehr als eine Freundin, sie sind Teil der
Familie.
Leni ist nicht nur eine wunderbar treue Hündin, sie
ist ein wahrer Glücksfall. Auch sie trauert. Heike
und Leni waren ein Herz und eine Seele.


Sie alle trauern um eine Frau, für die Familie,
Gemeinschaft und ein gutes Miteinander wichtig
war.
Das wurde und wird in Ihrer Patchworkfamilie
gelebt. Sie halten zusammen. Halt ist ein so
schönes, bedeutungsvolles Wort. Es heißt:
Zusammenhalten, zusammen aushalten, einander
tragen, egal, was ist.
Liebe Trauergäste,


„Wir sitzen vor dem Wasserfall im selben lecken
Boot“ – ist eine sehr schöne und berührende Zeile
aus dem Lied von Heinz-Rudolf Kunze.
Wir alle wissen, dass auch unser Leben eines
Tages endet. Wohl jeder von uns wünscht sich,
möglichst gesund und zufrieden ein hohes Alter zu
erreichen.
Doch der Tod fragt uns nicht. Er nimmt keine
Rücksicht darauf, dass es einfach nicht zum
natürlichen Verlauf des Lebens passt, wenn Kinder
vor den Eltern gehen, der Mann seine Frau und die
Kinder ihre Mutter noch brauchen. Er kommt und
geht er, wann er es will und beim Gehen ist er
niemals allein.


An Tagen wie heute führt uns der Tod die
Kostbarkeit unseres Lebens vor Augen.
Vielleicht halten Sie einmal inne und fragen sich:
Was hat mir Heike bedeutet?
Was haben wir alles zusammen erlebt?
Was und vor allem wer ist wirklich wichtig in
meinem Leben?
Wofür bin ich Heike dankbar?
Nehmen Sie sich einen Moment Zeit. Verweilen Sie
in Stille und erinnern sich an das, was Sie mit Heike
verbindet und wofür Sie ihr DANKE sagen möchten.
Stellen wir uns Heikes Leben einmal als ein Buch
vor, voller Geschichten, Bilder und Erinnerungen.


In diesem Buch können Sie lesen, so oft Sie wollen
und auf jeder Seite sind Erinnerungen versteckt, die
Sie beim letzten Mal vielleicht überlesen haben. Es
hat einen unschätzbaren Wert, denn es gibt nur ein
einziges Exemplar.
Im August 1965 in Leer geboren, bei den Eltern
Heinz-Werner und Waltraud und mit ihren Brüdern
Hans und Frank in Ostrhauderfehn
aufgewachsen, erlebte Heike eine unbeschwerte
und wohlbehütete Kindheit.
Die vielen Nachbarskinder und die ostfriesische
Weite waren ein Paradies zum Spielen.
Untereinander kebbelten sich die Geschwister
natürlich, aber wenn es gegen die anderen ging,
wurde zusammengehalten.


Ihr Vater Heinz-Werner war für Heike zeitlebens
ein fester Lebensanker. Ein Anker ist ein schönes
Bild für unser Leben. Er gibt festen Halt und sorgt
dafür, dass das Lebensschiff nicht durch Wind,
Strömung oder Wellen abdriftet.
Als Heinz-Werner an Krebs erkrankte, war Heike
an seiner Seite. Als er 2019 starb, war es für Heike
ein sehr schwerer Verlust.
Nach der Schule lernte Heike Dekorateurin und sie
arbeitete im Textilhandel im Verkauf. Mit ihrer
offenen Art konnte sie gut auf Menschen zugehen,
Berührungsängste hatte sie nicht.
Viel später, als ihre Kinder einmal Hugo-Egon-
Balder sahen und der Mut fehlte, ihn
anzusprechen, war das für Heike kein Problem. Nur


weil es ein Promi ist? Gesagt, getan und schon war
das Foto gemacht.
Überhaupt liebte sie es, in allen Lebenslagen und
überall Fotos zu machen. Was damals nervig war,
wird jetzt zu einem wertvollen Geschenk.
Als sie zu Disco-Zeiten im „Saxophon“ auf ihren
Freund wartete, kam sie mit einem jungen Mann,
der auf seine Freunde wartete, die Heike auch
kannte, ins Gespräch. Uwe.
Als sie Uwe in Münster besuchte und er meinte,
sie könne ja ruhig länger bleiben, hieß es: „Meine
Koffer stehen im Bahnhof“.

Das war Heike: Spontan, entscheidungsfreudig und
„am Besten sofort“.
Ein Jahr später waren sie verheiratet und mit
Dennis wurde Ihnen ein wunderbarer Sohn
geschenkt.
Doch im Leben geht es nicht immer geradeaus. Die
Ehe ging auseinander. Heike heiratete den Uwe,
den sie schon seit Sandkastenzeiten kannte und
Dennis bekam mit Neele und Marian zwei tolle
Geschwister.
Aber Geschichte wiederholt sich. Heike kehrte zu
ihrem ersten Uwe zurück. 2004 heirateten Sie beide
das zweite Mal und die beiden Familien schafften
es, als Patchworkfamilie zusammenzuhalten und
miteinander zu harmonieren. Bis heute.


Heike wurde Uwes rechte Hand. Uwe, Sie hatten
inzwischen ein eigenes Unternehmen aufgebaut
und Heike hielt Ihnen den Rücken frei. Privat hat
Heike Ihnen alles und in der Firma so einiges
abgenommen.
Sie war Fachfrau für die Organisation von
Firmenfeiern und bei Firmenevents verwöhnte sie
mit ihren Kochkünsten die Gäste. Auf Messen war
sie dabei und konnte mit ihrer Unbefangenheit gute
Gespräche führen und Kontakte knüpfen, auch
wenn es dabei nicht um Fachthemen, sondern um
ganz andere Dinge ging.
Sie konnte sich begeistern und andere mit
anstecken: „Komm, das machen wir jetzt“.


Familie war ihr wichtig. Wenn es allen gut ging, ging
es ihr auch gut. Mit Liebe, Herzblut und ihrer
Fürsorge schaffte sie zuhause eine
Wohlfühlatmosphäre. Einrichtung, Kleidung,
liebevolle Deko, Haushalt und all die tausend
alltäglichen Kleinigkeiten, das war ihr Reich.
Sie war Zentrale, sie war Wecker und
Terminkalender und fand dazwischen noch Zeit,
anderen eine Freude zu bereiten, wie z.B. die
Überraschungsparty vor Marians Kanada-Trip oder
einfach eine Platte mit leckeren Schnittchen für
Neele vor dem Fernseher.
Mit Heike konnte man Pferde stehlen und mit ihrer
Spontanität sorgte sie für manche Überraschung.
Mal eben einen Drachenflug, mit dem Rad nach


Holland, 50 Bahnen im Freibad oder mit Dennis
einen Joint probieren – das ist aber lange her.
Erholung suchten Sie auf vielen schönen
Städtereisen und haben dabei Ihre Liebe zu Holland
entdeckt.
Vor eineinhalb Jahren ging Ihr Traum von Wohnen
und Arbeiten unter einem Dach in einer Traum-
Immobilie mitten in der Stadt in Erfüllung.
Im Dachgeschoß wollten Sie sich eine
Wohlfühloase schaffen und den Blick über die Stadt
genießen. Es geht leider nicht mehr in Erfüllung.
Viel zu früh hat sich der Lebenskreis von Heike
Sommer geschlossen.


Was bleibt? Was können wir von ihr lernen?
Heike war eine reiche Frau. Ihr Reichtum war ihr
Wertegerüst, das sie in ihrem großen Herzen trug
und das sie Ihnen mitgegeben hat.
Heike war mutig, spontan, empathisch, sie war
Ratgeberin, ein bunter Vogel, Familienmensch,
Hundefreundin, Kümmererin, Caterer,
Sandkastenfreundin, Spurensucherin, Tatoo-
begeistert, Papakind, Patchworkfamilienzentrale,
Superköchin, Kumpel, rechte Hand, ostfriesischer
Dickkopf, Freundin, Herzensmensch,
Zeitschenkerin, Schuhliebhaberin,
Poesiealbumbesitzerin, Lieblingsmensch - eine tolle
Frau und ein wundervoller Mensch.


Sie hat Spuren hinterlassen. Für das alles dürfen
Sie voller Stolz „Danke Heike“ sagen. Danke für die
Zeit mit Dir, Danke für die vielen schönen Momente,
Danke für den banalen Alltag, Danke für unzählige
schöne Erinnerungen, Danke für Deine Liebe.
Heike ist nicht mehr da und doch gibt es so viele
Möglichkeiten, sich sie und viele schöne Momente
zu erinnern.
• Besuchen Sie Lieblingsorte oder Orte, die
besondere Momente in Erinnerung rufen. Die
ostfriesische Heimat, Amsterdam, Münster,
Papenburg oder ein Lieblingslokal...
• Blättern Sie in Fotos, holen Sie das Poesiealbum
hervor, machen Sie ein Event daraus...
• Backen oder kochen Sie ihr Lieblingsgericht...


• Feiern Sie Heikes Geburtstag, laden Sie die
Familie und Freunde ein, machen Sie es sich
schön und erinnern sich an alte Zeiten...
• Eine Playlist mit Heikes Lieblingsliedern oder mit
Songs, die Sie mit ihr verbinden...
• Zünden Sie zu Weihnachten eine Kerze an und
lassen ihr Licht leuchten. Stellen Sie ihr Bild
neben das von Heinz-Werner in Ihre Mitte...
Uwe, Ihr Satz aus unserem Gespräch ist mir
besonders in Erinnerung geblieben: „Das Leben ist
zu kurz für Streitigkeiten“.
Vielleicht würde Heike jetzt dazu sagen: „Du hast
recht, Uwe. Das haben wir gut hingekriegt. Darauf
können wir alle zusammen stolz sein.


Das Leben ist zu kurz für ewige Trauer. Trauer ist
nicht nur schwarz - sie ist so wie ich gerne war.
Bunt. Lebt Euer Leben, es geht ja weiter und
vergesst nicht, zu lachen.
Haltet weiter so zusammen, wie wir es immer
gehalten haben, passt auf Euch auf und gebt mir
einen Platz in Euren Herzen“.
Liebe Familie, liebe Trauergäste,
Jeder trauert anders. Ich wünsche Ihnen von
ganzem Herzen, dass Sie Ihren Weg durch die Zeit
der Trauer finden, dass Ihre Familie und gute
Freunde Ihnen wie ein Anker Halt geben, Sie
verstehen, Sie auffangen, wenn es Ihnen nicht gut
geht und für Sie da sind – egal, was ist.


Nehmen Sie das, was Heike Ihnen an Gutem
gegeben und geschenkt hat, ganz in Ihr Herz auf
und bewahren Sie es wie einen wertvollen Schatz.
Wenn Sie Heike besuchen oder aus der Ferne an
sie denken, freut sie sich bestimmt. Vielleicht sagen
Sie ganz leise: „Heike, ich werde Dich nie
vergessen. Du bleibst bei mir. In meinem
Herzen. Solange ich lebe“.
Vielleicht sieht sie ja von da oben zu und antwortet
mit den Worten von Phil Collins:
„...es wird alles gut, weil Du in meinem Herzen
sein wirst. You ´ll be in my heart. Forever”


Ihnen allen wünsche ich für die kommende Zeit viel
Kraft und alles Gute
You`ll be in my heart / Phil Collins
Die fabelhafte Welt der Amelie / Piano /
Comptine D`un Autre Ètè

Gedenkkerze

Sara

Entzündet am 17.11.2022 um 11:49 Uhr

Es tut mir so leid für euch. Ich denke an auch alle!

Gedenkkerze

Marian

Entzündet am 17.11.2022 um 11:38 Uhr
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